Die Schneefront hat seit 23.30 Uhr schon fast 10cm Schnee gebracht. Jetzt bläst zusätzlich ein kalter Wind. Ungemütlich, stelle ich beim Öffnen der Haustüre fest. Die Wolken hängen. Gemäss Wetterbericht müsst es für etwa eine Stunde aufklaren. Ok, passt teilweise. Aber sehe ich genug, um die anderen drei zu wecken und rauszugehen? Nein. Ich entscheide mich, noch ein wenig aufzubleiben, so bis 04.30 oder 05.00 Uhr. Vielleicht reicht es ja. Sonst gehe ich auch wieder ins Bett.
Ehrlich gesagt, fuxt es mich, sind meine Fotos schlecht geworden. Ich will mehr Polarlichter um nochmals einen Fotoversuch zu haben. Nun, wir werden sehen was die nächste Nacht bringt. Der Wetterbericht hier oben ist jedenfalls extrem detailliert. Und wird sehr schnell den Verhältnissen angepasst. Er ändert also je nach Wetterlage fast stündlich. Und offenbar ist so eine Tiefdrucklage sehr schwierig vorherzusagen.
Jetzt ist es 04.24 Uhr und draussen tobt der Wind. Er treibt den Schnee an die Fenster. Es tönt, wie wenn Sand an die Scheiben geworfen würde.
Die Gipfel unserer zwei Referenzberge, die in ziemlich genau nördlicher Richtung stehen, sind wieder in die Wolkendecke gepackt.
Vorher habe ich noch gegoogelt, wie beim iPad die Tastatur in einen anderen Bereich des Bildschirm verschoben werden kann. Und siehe da, es geht.
Soeben wollte ich ins Bett. Da kommt Trudy um auch einen Blick in den Himmel zu werfen. Es klart ein wenig auf. Das Helle ist die Morgendämmerung. Die Polarlichter sind still. So mache ich ein paar Testfotos aus dem Wohnzimmer und verziehe mich anschliessend ins Bett und schlafe weiter. Trudy hat das schon vor ein paar Minuten so gemacht.
Picasa-Album Lofoten Winter 2013
Picasa-Album Lofoten Winter 2013








