Auf dem Weg ins Dorf sah ich eine ganz spezielle Anordnung von Verkehrsschildern. Man stelle sich vor: 80-er Schild und nach 50m kommt die Kreuzung. Von der man OHNE Vortritt auf die E10 einbiegt. Sportlich, wie man da um die Kurve sliden muss wenn man auf 80 beschleunigen würde. Wobei: so wie die Einheimischen jetzt, wenn keine Touristen die Strassen blockieren, fahren, wäre das nicht mal so verfehlt. Die brettern locker mit 120 Sachen über die zum Teil noch schnee- oder schneematschbedeckte Strasse. Ich hatte selber 100 km/h drauf und wurde x-Mal überholt.
Abends traf ich noch Meister Reinecke. Als ich Svolvær in der Abenddämmerung fotografierte, hatte ich die ganze Zeit füchsische Begleitung. Leider war das Licht für eine gute Aufnahme zu schlecht. Der Fuchs begleitete mich im Abstand von rund 5m mehrere Minuten lang und gab Laute von sich. Leider verstehe ich kein fuchsianisch, und er wohl auch kein Schweizerdeutsch. So trennten wir uns wieder und jeder ging seiner Wege.
Als nächstes werde ich mit dem Dorsch beschäftigen und mir mein Nachtessen zubereiten. Ich habe Hunger. Die Herausforderung: Cider, Bier, Wasser? Denn wenn ich nochmals raus muss, Polarlicht als Stichwort, ist Alkohol tabu. Die Promillegrenze ist hier oben so tief, da reicht schon das Denken an Alkohol.
Das Bilderbuch der Reise findet ihr hier.
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| oben links: Sicht gen Henningsvær / oben rechts: in Henningsvær / unten links: Svolvær |
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| "Körniger" Fuchs - es war schlicht zu dunkel |

