Nach dem Nachtessen mache ich mein Material bereit, ziehe mich warm an und beobachte den Himmel aus dem Wohnzimmer. Das hat direkt zum Svolværgeita grosse Fenster. Dumm ist bloss: es tut sich nichts. Gegen 22.45 Uhr sitze ich ins Auto. Ich will mal hinter den Berg um zu sehen, ob der auf der Karte festgelegte Fotostandort funktionieren würde. Kaum bin ich draussen, bemerke ich den neuen Gast. Einen starken Wind. Es ist wärmer geworden, -3 Grad. Und es bläst ziemlich heftig. Schnee wirbelt durch die Luft.
Die Fahrt führt mich rund 40 km gen Laukvik. Auf dem Weg erlebe ich Temperaturwunder. Dort wo der Wind stark bäst, hat es ca. -2 Grad. Dort wo der Wind noch nicht hinkommt, fällt das Quecksilber bis -11 Grad. Und das im Abstand von 1 bis 2 km. Krass. Fotografieren würde gut gehen. Die Schwierigkeit ist eher, das Auto irgendwo abzustellen. Alle Parkbuchten, die im Sommer zur Verfügung stehen, sind nicht zugänglich. Zugeschneit. Fertig. Das Problem löst sich schnell. Der Himmel bleibt ruhig. Das fängt ja gut an ...
Um 00.30 Uhr bin ich zurück, trinke heissen Tee und warte noch ein wenig ab. Man weiss nie. Vielleicht geht noch etwas?
Noch ein Wort zu den Fotos vom Samstag: Die werden folgen - zuerst muss ich ein WLAN finden um die schönen Bilder hochzuladen. Was in der Zwischenzeit gelungen ist. Im 1. OG ist der Empfang sehr gut.
Das Bilderbuch der Reise findest du hier.
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| Fahrt in der Abenddämmerung mit der Hurtigruten durch den Raftsund |
