Digermulen war mein heutiges Ziel. Das ist ein Ort, den vor allem Deutsche kennen. Denn er ist mit Geschichte verbunden. Für mich war das heute einfach eine Ansammlung von Häusern. Am bereits gestern beschriebenen Raftsund. Sehr schön gelegen.
Ich packte sogar die Schneeschuhe ins Auto. Die Idee mit der Schneeschuhtour auf den Digermulkollen (oder auch Kaiserbarden) liess ich am Ende sein. Es windete zu fest. Die Berggipfel hatten mächtige Schneefahnen. Schon unten am Meer hatte ich teilweise Mühe, festen Stand für ein Foto zu finden. Der Wind rüttelte an mir.
Die winterlichen Lofoten und angrenzenden Inseln sind bei diesem Wetter pittoresk und wunderschön. Am Nachmittag klarte das Wetter auf. Auf dem Rückweg fuhr ich einmal mehr aussen rum. Alles dem Meer entlang Richtung Laukvik. Ich rekognoszierte meine Polarlichtstellen. Die passen wirklich. Dürften aber sehr, sehr windig sein. Dafür ist der Himmel gen Norden frei und störende Lichtquellen sind nur Minimal vorhanden. Ich werde heute Abend dort rausfahren. Direkt am Meer habe ich den Eindruck, dass der Himmel freier ist. An den Gipfel hängen eher Wolken.
Wie schon im Sommer 2013 (dannzumal spätnachts auf der Rückfahrt von Abisko) erwischte ich um gut 15.00 Uhr den Sonnenuntergang. Die Stimmungen waren himmlisch schön. Ich freue mich über einige Fotos die auch aus Patagonien stammen könnten.
Jetzt bin ich in Svolvær im Haus und mit den letzten Vorbereitungen für die nächtliche Lichterjagd beschäftigt. Mehr dazu dann im Bericht zur 2. Nacht.
Das Bilderbuch der Reise findest du hier.
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| Tageseindrücke von den Lofoten - traumhaft war es |
