Dienstag, 17. Februar 2015

Svolvær - wenn es schifft und stürmt

Es ist ziemlich garstig hier. Stürmischer Wind treibt zuerst Schneeflocken durch die Luft. Später regnet es. Das Meer ist unruhig. Die Böen erreichen ungefähr Windstärke 8 (ca. 60 km/h). Aktuell bläst es gerade wieder heftig, der Wind dreht offenbar langsam. Zuerst Südwind, jetzt eher aus Osten. Die Stimmungen haben auch ihren Reiz und gefallen mir. Wenigstens kein Flachwetter. Morgen früh soll es bis gegen Mittag besser sein. Ich stelle mein Programm entsprechend ein. Früh aufstehen und ab ans Meer ist der Plan. Sturmstimmung am offenen Meer müsste schön sein. Heute Nacht muss ich nicht raus. Bei der Sicht sehe ich ja nicht mal die Berge hier gegenüber.

Das Tauwetter führt zu Pflotsch ohne Ende. Als ich zu Fuss in die Stadt gehe, wären Gummistiefel nützlich. Gekonntes Umkurven aller Pfützen ist die Herausforderung. Da die Trottoirs im Winter nicht geräumt werden, treffen sich Verkehr und Fussgänger auf der Strasse. Glücklicherweise sind die Autofahrer rücksichtsvoll. Sonst würde man ziemlich kalt gewaschen. 

Der Einkauf ist schnell erledigt. Fangfrischer Dorsch. Der wird sich auf Gemüse legen und langsam garen. Ich freue mich jetzt schon auf mein Nachtessen. 

Das Bilderbuch der Reise findet ihr hier.  

Svolvær bei trübem Wetter - hat auch seinen Reiz

So kann es auch sein: Blick auf Svolvær, im Vordergrund der berühmte Svolværgeita