Freitag, 14. März 2014

Ein Ausflug in unwirtliche Gefilde

Es stürmt, Schneewolken ziehen vorüber. Um die 0 Grad hat es. So ist es nicht wirklich kalt. Ich entscheide mich, die Umgebung zu erkunden. Mit dem Auto ein paar Kilometer Richtung norwegische Grenze. Weit komme ich nicht. Die Strasse ist gesperrt. Man wartet auf den der Kolonne vorausfahrenden Schneepflug. Kein Wunder. Es ist eindrücklich, wie schnell die Strasse zugeweht wird. 

Ich biege ab nach Björkliden. Dem Skigebiet neben Abisko. Die Sicht ist übel. Alles weiss. Oben, unten, überall. Alle 50m hat es Stecken am Strassenrand. Man sieht nicht mal soweit. Vorsichtig fahre ich mit 10 km/h langsam hoch. Es sieht hochalpin aus als ich ankomme. 

Beim Rückweg ist die Sicht besser. Es reisst ein wenig auf. Surreal präsentiert sich die Landschaft über dem zugefrorenen See. Es ist schön. Ich fahre retour nach Abisko. Es reisst nochmals auf. So fahre ich weiter zu einer kleinen Strasse, 2km ausserhalb Abiskos's. Die zweigt gen See ab. Ich fahre runter. Und was jetzt kommt, ist einen eigenen Beitrag wert.