Sonntag, 10. März 2013
Gemütlich
Draussen bläst der Wind und es schneit. Drinnen sitzen wir in der warmen Stube. Gabi lismet, Trudy liest, Jürg sitzt am Mac und ich tippe den Blog. Gemütlich.
Nachtwache
Sonntagmorgen, 04.00 Uhr. Der Wecker geht. Schon um 03.00 Uhr hatten Otter's die erste Schicht. Polarlichtcheck heisst die Losung. Ziehen wir die Kleider an und gehen raus in die Kälte? Oder reicht das Pischi und wir bleiben im Bett?
Die Schneefront hat seit 23.30 Uhr schon fast 10cm Schnee gebracht. Jetzt bläst zusätzlich ein kalter Wind. Ungemütlich, stelle ich beim Öffnen der Haustüre fest. Die Wolken hängen. Gemäss Wetterbericht müsst es für etwa eine Stunde aufklaren. Ok, passt teilweise. Aber sehe ich genug, um die anderen drei zu wecken und rauszugehen? Nein. Ich entscheide mich, noch ein wenig aufzubleiben, so bis 04.30 oder 05.00 Uhr. Vielleicht reicht es ja. Sonst gehe ich auch wieder ins Bett.
Ehrlich gesagt, fuxt es mich, sind meine Fotos schlecht geworden. Ich will mehr Polarlichter um nochmals einen Fotoversuch zu haben. Nun, wir werden sehen was die nächste Nacht bringt. Der Wetterbericht hier oben ist jedenfalls extrem detailliert. Und wird sehr schnell den Verhältnissen angepasst. Er ändert also je nach Wetterlage fast stündlich. Und offenbar ist so eine Tiefdrucklage sehr schwierig vorherzusagen.
Jetzt ist es 04.24 Uhr und draussen tobt der Wind. Er treibt den Schnee an die Fenster. Es tönt, wie wenn Sand an die Scheiben geworfen würde.
Die Gipfel unserer zwei Referenzberge, die in ziemlich genau nördlicher Richtung stehen, sind wieder in die Wolkendecke gepackt.
Vorher habe ich noch gegoogelt, wie beim iPad die Tastatur in einen anderen Bereich des Bildschirm verschoben werden kann. Und siehe da, es geht.
Die Schneefront hat seit 23.30 Uhr schon fast 10cm Schnee gebracht. Jetzt bläst zusätzlich ein kalter Wind. Ungemütlich, stelle ich beim Öffnen der Haustüre fest. Die Wolken hängen. Gemäss Wetterbericht müsst es für etwa eine Stunde aufklaren. Ok, passt teilweise. Aber sehe ich genug, um die anderen drei zu wecken und rauszugehen? Nein. Ich entscheide mich, noch ein wenig aufzubleiben, so bis 04.30 oder 05.00 Uhr. Vielleicht reicht es ja. Sonst gehe ich auch wieder ins Bett.
Ehrlich gesagt, fuxt es mich, sind meine Fotos schlecht geworden. Ich will mehr Polarlichter um nochmals einen Fotoversuch zu haben. Nun, wir werden sehen was die nächste Nacht bringt. Der Wetterbericht hier oben ist jedenfalls extrem detailliert. Und wird sehr schnell den Verhältnissen angepasst. Er ändert also je nach Wetterlage fast stündlich. Und offenbar ist so eine Tiefdrucklage sehr schwierig vorherzusagen.
Jetzt ist es 04.24 Uhr und draussen tobt der Wind. Er treibt den Schnee an die Fenster. Es tönt, wie wenn Sand an die Scheiben geworfen würde.
Die Gipfel unserer zwei Referenzberge, die in ziemlich genau nördlicher Richtung stehen, sind wieder in die Wolkendecke gepackt.
Vorher habe ich noch gegoogelt, wie beim iPad die Tastatur in einen anderen Bereich des Bildschirm verschoben werden kann. Und siehe da, es geht.
Soeben wollte ich ins Bett. Da kommt Trudy um auch einen Blick in den Himmel zu werfen. Es klart ein wenig auf. Das Helle ist die Morgendämmerung. Die Polarlichter sind still. So mache ich ein paar Testfotos aus dem Wohnzimmer und verziehe mich anschliessend ins Bett und schlafe weiter. Trudy hat das schon vor ein paar Minuten so gemacht.
Picasa-Album Lofoten Winter 2013
Picasa-Album Lofoten Winter 2013
Samstag, 9. März 2013
Tag wie aus dem Bilderbuch in Svolvær
Wetterglück pur. Alles frisch verschneit. Vor ein paar Tagen war es hier grün. -5 Grad und je längeres je sonniger. Ein richtiges Wintermärchen auf den Lofoten. Wunderbar. Tagsüber machten wir eine kleine Fotosafari in der Umgebung. Die Stadt ist klein, man ist schnell runderherum gekommen.
Zurück daheim genossen wir ein feines Milchreis. Das gibt es hier oben, wie in Schweden, fertig. Warm machen, mampfen, fein. Später ein Apéro mit dem feinen Cider. Genuss pur.
Da wir in unserem Haus eine Küche haben, kochten wir am Freitag und heute selber. Heute war frischer Dorsch an einer Zitronen- und Kräutersauce mit Ofengemüse angesagt. Fisch und Kräuter stammten von den Lofoten. Das Dorschfilet war 996 Gramm schwer. Ein rechter Mocken. Genug für 4 Nasen. Das Essen gelang 1a, ausser dem ersten Durchgang des Ofengemüses. Das lag ein wenig zu lang im Solarium. Und so war der Lauch schwarz und flog gen Abfall. Der frische Fisch war himmlisch.
Zurück daheim genossen wir ein feines Milchreis. Das gibt es hier oben, wie in Schweden, fertig. Warm machen, mampfen, fein. Später ein Apéro mit dem feinen Cider. Genuss pur.
Da wir in unserem Haus eine Küche haben, kochten wir am Freitag und heute selber. Heute war frischer Dorsch an einer Zitronen- und Kräutersauce mit Ofengemüse angesagt. Fisch und Kräuter stammten von den Lofoten. Das Dorschfilet war 996 Gramm schwer. Ein rechter Mocken. Genug für 4 Nasen. Das Essen gelang 1a, ausser dem ersten Durchgang des Ofengemüses. Das lag ein wenig zu lang im Solarium. Und so war der Lauch schwarz und flog gen Abfall. Der frische Fisch war himmlisch.
Freitag, 8. März 2013
Spannende Anreise mit Hindernissen
Flug von Zürich nach Oslo: 50 Minuten verspätet. Die Norweger haben irgendwie ein neues Flugregime eingeführt. Als Folge wurde die Kapazität des Flughafens Oslo vorübergehend auf 60% beschränkt. Flug von Oslo nach Bodø: auch viel später als geplant. Die nehmen das locker. Als ich nach dem Anschlussflug in Bodø nach Svolvær fragte hiess es, man erhalte Infos im Flieger nach Bodø. So war es. Der Flieger in Bodø kam ebenfalls später und so hoben wir am Ende gen Svolvær ab. Dachten wir. Denn das Wetter sah gut aus. Kaum in der Luft kam die Info, der Flieger müsse kreisen. Das Wetter in Svolvær sei zu schlecht zum Landen. Kurze Zeit später die Info, wir flögen nach Leksnes. Von dort gehe es per Bus nach Svolvær. Ok, so geschah es. Wir bekamen eine 1 1/2 stündige Busfahrt über die Inseln geboten. Die Szenerie mit der verschneiten Landschaft war super schön. In Svolvær stiegen wir aus und zogen gleich weiter in einen Tankstellenshop. Warm anziehen, etwas essen und trinken. Und dann zogen wir zu Fuss 15 Minuten auf unsere Insel Svinøja. Wir checkten ein, bekamen unser wirklich tolles Haus zugewiesen und freuten uns, hier zu sein. Leider konnte unser gemeinsamer Koffer mit den Fotostativen und anderen Sachen nicht folgen. Er kam nicht an. Wir verbrachten einige Zeit an Telefon und Compi um das Problem in den Griff zu kriegen. Am Ende trudelte der Koffer am Samstagmorgen ein. Dank der guten Reaktion der Angestellten auf dem Flugplatz Svolvær kam es gut.
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| Gutes Wetter vor dem Abflug in Bodø |
Donnerstag, 7. März 2013
Aurora Vorhersage
Passt irgendwie mit dem Wetter zusammen. Immerhin hocken wir mitten im grünen Bereich. Faire Chancen sind vorhanden.
Samstag, 2. März 2013
Schneeschuhe mitnehmen?
Es stellt sich die Frage, welche Ausrüstung wir mitnehmen wollen. Gemäss heutigem Bild der Webcam aus Stockmarknes sieht die Schneelage dünn aus. Ich denke, da reichen Bergschuhe. Da wir kein Auto haben, machen wir wohl keine grossen Sprünge in die Höhe.
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